Mit dem M15 bringt die Ulrich Alber GmbH die neueste Produktgeneration des mehrfach für Technik und Design ausgezeichneten Zusatzantriebes e-motion auf den Markt. Zu den wichtigsten Neuerungen gehören die dank Lithium-Ionen-Akkus mehr als verdoppelte Reichweite sowie das neue Ergonomic Control System (ECS). Auf der REHACARE 2008 stellt Alber den M15 erstmals vor.
Als kraftverstärkender Zusatzantrieb verbindet der e-motion aktive Mobilität mit therapeutischem Nutzen.
Der e-motion wird wie ein manueller Rollstuhl über den Greifreifen angetrieben, unterstützt die Anschubbewegung dabei aber mit der Kraft seiner in die Radnabe integrierten Elektromotoren.
Dank besonders leistungsstarker Lithium-Ionen-Akkus verfügt der M15 über eine mehr als doppelt so große Reichweite wie das Vorgängermodell M12. Außerdem hält der neue Akku mindestens 1.000 Ladezyklen, muss also wesentlich seltener erneuert werden und reduziert so die Betriebskosten des e-motion deutlich.
Wesentlich erweitert hat Alber auch den Funktionsumfang der Fernbedienung: Das sogenannte Ergonomic Control System (ECS) ist im Lieferumfang enthalten und beinhaltet eine Vielzahl sinnvoller Funktionen. So zeigt zum Beispiel das Display der Fernbedienung die Kapazität der e-motion-Akkus oder die gewählte Kraftunterstützung an. Eine echte Innovation ist die mit dem ECS aktivierbare Rückrollverzögerung: Sie verhindert bei Fahrten bergauf ein Zurückrollen des Rollstuhls. So haben jetzt auch Rollstuhlfahrer mit eingeschränkter Motorik genügend Zeit zum Umgreifen zwischen den einzelnen Anschub-Bewegungen, um sicher und entspannt eine Steigung oder Rampe zu befahren.
Verbessert wurde auch die Programmier-Funktion des e-motion. Hierbei dient die Fernbedienung des ECS als Programmiergerät und erlaubt die gezielte Einstellung einzelner Fahrparameter. Das bedeutet im Vergleich zum Vorgänger M12 deutlich mehr Möglichkeiten, das Fahrverhalten an die Bedürfnisse des Nutzers anzupassen. Kein anderer Greifreifenantrieb bietet vergleichbare Einstellmöglichkeiten.
Die Form der Fernbedienung des ECS entwickelte Alber in Zusammenarbeit mit erfahrenen Therapeuten. Sie ermöglicht eine Bedienung des e-motion M15 auch mit eingeschränkter Handfunktion. Sinnvolle Funktionen wie etwa eine Tastensperre, um eine ungewollte Betätigung zu vermeiden, runden das innovative Paket ab.
Bereits vor der Vorstellung auf der REHACARE 2008 hat der e-motion M15 zwei Preise gewonnen: den Focus Green Design Award in Gold sowie den REHACARE DESIGN AWARD 2008/2009.
„Die neue e-motion-Generation erweitert den Aktionsradius von Rollstuhlfahrern deutlich“, erklärt Michael Brunner, Produktmanager e-motion bei Alber. „Rollstuhlfahrer mit eingeschränkter Restkraft können sich ohne fremde Hilfe wieder selbstständig fortbewegen. Das ist wichtig für die Psyche. Gleichzeitig trainieren sie Muskeln und Kreislauf durch die aktive Bewegung. Durch die Kraftunterstützung des e-motion wird dabei eine Überbelastung vermieden.“
Gegenüber dem Vorgängermodell konnte die Gesamtbreite deutlich reduziert werden. Verglichen mit dem M12 ist der neue e-motion M15 etwa 2 cm schmaler und passt somit besser durch Engstellen, schmale Türrahmen oder kann bei vorhandenen Verladesystemen genutzt werden. Der e-motion passt an fast jeden marktüblichen Rollstuhl. Die Rollstuhlräder werden einfach gegen die e-motion Antriebsräder getauscht. So kann der vorhandene und bereits angepasste Rollstuhl in aller Regel weiterhin genutzt werden. Weitere Informationen unter www.alber.de/produkte/emotion.php. Der e-motion ist ab sofort über den Sanitätsfachhandel erhältlich.









