Lothar Späth verleiht dem Albstädter Rehabilitationstechnikunternehmen für sein herausragendes Innovationsmanagement das Gütesiegel „Top 100“
Der Mentor der Mittelstandsinitiative würdigt damit die Verdienste von Ulrich Alber in den Bereichen „Innovationsförderndes Top-Management“, „Innovationsklima“, „Innovative Prozesse und Organisation“, „Innovationsmarketing“ sowie „Innovationserfolg“.
Das Unternehmen hat sich auf Mobilitätshilfen für Rollstuhlfahrer spezialisiert und erzielte mit seinen 190 Mitarbeitern im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 50 Mio. Euro. Der internationale Marktführer im Segment der Zusatzantriebe überzeugte bei der „Top 100“-Analyse insbesondere durch die hohe Anzahl innovativer Neuentwicklungen sowie mit seinem Innovationsmarketing. 60 % ihrer Arbeitszeit verbringen die Kollegen aus dem Marketing bei Ulrich Alber mit dem Thema Innovation. Das bedeutet auch, dass sie in alle Phasen des Neuerungsprozesses eingebunden und an Entscheidungen maßgeblich beteiligt sind. So werden bereits in einem frühen Stadium Trendanalysen und Absatzszenarien erstellt. Als Grundlage dient dem Mittelständler eine detaillierte Informationssammlung, zu der die Ergebnisse aus Kundenbefragungen ebenso zählen wie Statistiken zu dem Personenkreis, der mit den Produkten und Dienstleistungen des Mittelständlers in Zusammenhang steht. Zudem werden wichtige Kunden aus dem Fachhandelsbereich durch regelmäßige Treffen in den Entwicklungsprozess eingebunden. Und im Rahmen der Prototypenerprobung wählt man Lead User aus, die das Produkt kritisch prüfen und hinterfragen.
Für die Ehrung musste das Rehabilitationstechnikunternehmen ein strenges zweistufiges Verfahren der Wirtschaftsuniversität Wien überstehen. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass die 100 Top-Innovatoren Herausforderungen kraftvoll angehen und so beispielsweise für die aktuelle wirtschaftliche Situation gut gerüstet sind. Innovation ist bei den meisten dieser Unternehmen Chefsache“, kommentiert der wissenschaftliche Leiter der Studie, Prof. Dr. Nikolaus Franke, die Analyse. So erwirtschaften die ausgezeichneten Unternehmen zwei Drittel ihres Umsatzes mit Innovationen und innovativen Verbesserungen der vergangenen drei Jahre – bei einer Vergleichsgruppe deutscher Mittelständler sind es gerade einmal 30 %. Zudem konnten die Top-Unternehmen durch Prozessinnovationen ganze 12 % ihrer Kosten einsparen, „Durchschnittsmittelständler“ sparten lediglich 4 %. Die Folge: Unter den diesjährigen „Top 100“ finden sich 54 nationale Marktführer, 22 sind in ihrem Tätigkeitsfeld sogar weltweit die Nummer eins. Geschäftsführer Ralf Ledda freut sich über den Erfolg: „Durch konsequentes und nachhaltiges Innovationsmanagement konnten wir uns einen signifikanten Wettbewerbsvorteil erarbeiten. Das stärkt unsere Glaubwürdigkeit und schafft Vertrauen bei Mitarbeitern, Partnern und natürlich Kunden.“ Insgesamt hatten in diesem Jahr 319 Unternehmen an „Top 100“ teilgenommen.
Alle 100 Top-Innovatoren werden in dem von Späth herausgegebenen Buch „TOP 100 – Die 100 innovativsten Unternehmen im Mittelstand“ und auf der Website www.top100.de präsentiert. Organisiert wird die Initiative von der Überlinger compamedia GmbH.
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